Westcoast

Halbzeit! Zeit die Küste zu wechseln und ein wenig zurückzublicken. Da ist doch einiges zusammengekommen in den letzten drei Wochen an der Westküste.

So sind wir in der einstigen Hippie-Hochburg San Francisco mit dem Cablecar die Hügel rauf und runter gefahren, haben die berühmteste Brücke der Welt und das nicht minder bekannte Alcatraz besucht, sind die Lombard Street hinuntergedüst, dinierten in der famosen Cheesecake Factory hoch über dem Union Square, haben den alten Kalifornien 1 Highway entlang des Pazifiks genossen, ein niedliches dänisches Auswanderdorf besucht, mit American Breakfast in Santa Barbara gesündigt, am Walk of Fame flaniert, uns in den Strassenschluchten von LA zurechtgefunden, uns am Strand von San Diego einen ordentlichen Sonnenbrand geholt, die Hitze Arizonas erfahren, den Grand Canyon hinuntergeblickt, die imposante Kulisse des Bryce Canyons bewundert und in Las Vegas gezockt.

1997 Meilen (3214 Kilometer) hat das gesamthaft zu fahren gegeben. Eine ganze Menge, die Grösse des Landes relativiert es aber ein wenig, hier gibt halt mehr zu fahren.

Nun geht es weiter nach Florida. Bleibt dran 😉

Halftime! Time to change the coast and look back. Lots of things we could experience whitin the last three weeks on the Westcoast.

We shuttled with the cable up and down the hills of San Francisco, visited the world’s most famous bridge and the not less famous Alcatraz as well, drove down the twisting Lombard Street, dined at the fabulous Cheesecake Factory high above the Union Square, enjoyed the old California 1 Highway along the Pacific, visited a cute Danish emmigration village, sinned with American breakfast in Santa Barbara, dandered along the Walk of Fame, negotiated our way in LA’s street canyons, got sunburned on the beach of San Diego, experienced the heat of Arizona’s deserts, had a look down the Grand Canyon, admired the impressive scenery of Bryce Canyon and gambled in Las Vegas.

1997 meiles (3214 kilometer) we had to drive for this iterinary. On the first sight a huge amount, but the giant size of the US puts it into perspective.

Now we continue our trip in Florida. Out of the heat, into the frying pan (temperature wise, not semantic). Stay tuned!

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Highway 1

Am 4. Tag in San Francisco haben wir am Union Square unser Auto abgeholt und sind losgedüst. Natürlich sofort zur Lombard Street, wenn man schon mal da ist und ein Auto hat…

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Unsere Karre

Danach ging südwärts dem Highway 1 entlang. Autofahren in den USA ist ziemlich witzig. In den Städten ist jede Strasse mindestens zweispurig, 4 oder 5 Spuren aber auch keine Seltenheit. Blinker kennen die Amis ebensowenig wie Licht am Tag, dafür darf man bei Rotlicht rechts abbiegen, diese Regelung ist super.

Den ersten Halt legten wir in Santa Cruz ein. Ein nettes Städtchen, viele kleine Cafés und Läden entlang Lebensader, der Pacific Avenue. Ansonsten wie üblich, viel Asphalt und wenig Grünes. Wieso auch, Natur hat es ausserhalb der Orte zur Genüge. Hotel (Drive Inn) gesucht und gegen Abend runter an den Strand. Da stellen die tatsächlich einen mittelgrossen Freizeitpark direkt an den Strand (Boardwalk). Das ist schon dekadent, auch wenn das Wasser kalt ist.

Am nächsten Tag haben wir eine ordentliche Strecke weiter den Highway runter bis nach Morro Bay zurückgelegt. Nach einem kurzen Stop in Monterey, wiedermal mit Seelöwen am Pier, folgte ein wunderschöner, malerischer bis gar kitschig schöner Abschnitt, links Kalifornien, rechts die blauen Weiten des Pazifiks, die Strasse eingebettet in die hügelige Felslandschaft, gesäumt von grünen Wäldern, danach von grasartiger Steppe. Schön, erinnerte mich ein wenig an Cinque Terre.

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20120622-224807.jpgMorro Bay