Baseball

Neulich wohnte ich dem Baseballspiel Grasshoppers Greensboro – Kannapolis Imitators der South Atlantic League Northern bei. Das Heimteam gewann 8-3, dies nebenbei.

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Ich hielt Baseball immer für einen dämlichen Sport, bei dem sich die Amerikaner ihre Freizeit mit Popcornfressen vertreiben, eine Art Schönwetterkino. Ich tue es immer noch, aber etwas differenzierter.

Die grosse Stärke von Baseball liegt in den vielen Unterbrüchen, die dazu benutzt werden, das Volk mit diversem Unsinn zu unterhalten. Das Spiel per se empfand ich nicht als allzu spannend.

Recently I was attending the baseball game Grasshoppers Greensboro – Kannapolis Imitators of the South Atlantic League Northern. The home team won 8-3, by the way.

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I always considered baseball as a goony sport where the Americans kill their leasure time with eating popcorn, kind of a good weather cinema. I still do so, but more differentiated.

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The big strenght of baseball are the numerous interruptions, where the audience can be entertained. The game itself was not that tentious.

Carolina

Von Charleston aus machten wir uns über die I-95, die US-52 und die US-1 auf die I-73 auf den Weg nach Greensboro zu meinem Kumpanen Danny, den ich seit meinem Austauschsemester in Jyväskylä, Finnland kenne.

Nach all den touristischen Seiten war es gut, auch einmal „nur“ 2 normale Tage in einer Studenten-WG zu verbringen. Wir schlenderten ein bisschen durch Greensboro, nichts aufregendes soweit, die Stadt ist weder besonders sehenswert noch besonders unansehnlich. Einen Wasserpark haben wir ebenfalls besucht, war cool, aber de facto sind diese Parks alle etwa gleich. Eine Art Barbecue haben wir ebenfalls gemacht, musste sein, ich konnte diese Unmengen an billigem Fleisch in den Supermärkten nicht länger ertragen.

Mich hat es sehr gefreut, einen alten Bekannten wieder zu sehen. Freunde aus anderen Ländern zu haben ist das eine, sie zu besuchen das andere, wertvollere. Im Anschluss düsten wir anderthalb Stunden in den Westen nach Mooresville.

Dort wohnt Anya, Charlotte aus Belgien ist gerade bei ihr auf Besuch, beide kenne ich ebenfalls aus Finnland. Mooresville ist ein eher unbedeutendes Kaff in der Nähe der Grossstadt Charlotte. Wohnhäuser, Einkaufszentren, Tankstellen und Fast-Food Läden zeichnen das Strassenbild, alles was ein Amerikaner so braucht also. Wir waren schwimmen in einem wunderbaren, warmen und malerischen See in der Nähe, awesome!

Soweit ich den Atlanten richtig deute, sind wir immer noch auf derselben geographischen Höhe wie Nordafrika. Ich schätze dieses Klima hier sehr, es ist angenehm warm, aber nicht mehr so tropisch feucht wie noch in Florida, die Landschaft erinnert ein wenig an zu Hause, sehr grün und bewaldet dieses North Carolina. Ich kann leider nicht mit Bildmaterial dienen dieses Mal.

Tags darauf nahmen wir den Weg nach Washington unter die Räder. Quer durch den Bundesstaat Virginia, ebenfalls sehr grün, weniger bewaldet, dafür mehr „bewiest“, hügelig in den Apalachen, schöne Fahrt (I-77,I-81,I-66). Wir haben uns in einem Motel in Vienna niedergelassen, auf der Fahrt haben wir schon Verona, Dublin und Strasburg passiert, europäische Gegend hier.

20120720-001611.jpgRoute an der Ostküste

Zuletzt ein herzliches Dankeschön an Danny und Anya für die warme Gastfreundschaft!