US

So, mit rund 2 Jahren Verspätung habe ich es doch noch geschafft, meine während der USA-Reise aufgenommenen Videofragmente zu einem zusammenfassenden Ganzen zusammenzuschnipseln. Eh voila:

States

Die Vereinigten Staaten von Amerika, folgende 16 davon haben wir nun gesehen, einige ziemlich ausgiebig, andere nur peripher bei der Durchfahrt:

The United States of America, the following 16 of them now we have seen, some quite copiously, some just peripherally by passing through:

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Kalifornien (unseres Dodge Calibers)

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(ok, nur Zwischenlandung in Memphis)

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Florida (unseres VW Jettas)

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Wie unschwer festzustellen, sind dies Nummernschilder, anhand welchen man erkennt, aus welchem Staat ein Fahrzeug stammt (wie bei uns auch). In deren Gestaltung sind die einzelnen Staaten frei, daher die grosse Vielfalt. Gewisse Leute schreiben sogar ihren Namen oder kleine Nachrichten (4U Jane z.B.) auf ihr Schild.

Alle paar Jahre ändern die Staaten ihre Schilder wieder, womit sie auf dem ganzen Globus begehrte Sammlerstücke sind. Ich mag dasjenige von Arizona, auch unser Florida-Kennzeichen machte sich in den Neuengland-Staaten ganz gut.

As easily to figure out these are (current) license plates by whose you know, where a car comes from. The states have a free hand in terms of design, hence the diversity. Certain people even write their name or minor messages (4U Jane e.g.) on their plate.

Every few years the states change their plates, which makes them collectibles in demand. I like the one from Arizona, also our Florida plate looked good in the New-England states.

South

Von Orlando ging es weiter nordwärts in den Süden. Florida ist zwar auch ein Südstaat, aber kein wirklicher, Florida ist Florida. Wir machten einen kleinen Abstecher nach St. Augustine nördlich von Jacksonville. Gilt als einer der ältesten Orte der USA, hat ein netten Kern mit mediterran angehauchter, aus der spanischen Kolonialzeit stammender Fussgängerzone. Sehr nett, aber auch sehr heiss.

Die nächste Station hiess Savannah. Eine durchaus charmante Stadt an der nördlichsten Atlantikküste von Georgia, Südstaatenflair, Rote Backsteinhäuser, weisse Veranden, viele 50-Statrs-Flaggen, niedliche kleine, schattenspendende Parks, Live-Musik auf den Strassen, gute Sache! Nach dem Abendessen fuhren wir ein bisschen weiter die Küste hoch nach Charleston, South Carolina. So geht das!

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Snack in St. Augustine, FL. Und ja, sie waren gut!

Orlando

Nicht New York, Los Angeles, San Francisco oder Miami ziehen in den USA am meisten Besucher an, sondern Orlando mit 48 Millionen pro Jahr. Grund hierfür sind die zahlreichen Freizeitparks in der Nähe. Hier haben sie ihren Ursprung (in Amerika zumindest) und global neue Massstäbe bezüglich Kommerzialisierung und Gigantismus gesetzt.

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Wir besuchten die Universal Studios, eine gute Entscheidung wie sich herausstellte. Achterbahnen und Shows, soweit nichts neues, aber immer wieder aufregend. Speziell die Shows und animierten Attraktionen waren sehenswert.

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Am Tag zuvor Besuchten wir das Kennedy Space Center in Cape Canaveral, wo die NASA beheimatet ist und von wo aus die Space Shuttles und Mondraketen zu ihren Missionen gestartet waren. Ebenfalls sehenswert. Der Shuttle Start Simulator war witzig sowie ein Vortrag eines ehemaligen Astronauten über Schwerelosigkeit und alltägliche Probleme im All interessant.

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Neither New York, Los Angeles, San Francisco nor Miami attract the most visitors in the US but Orlando with 48 million visitors annualy because of its theme parks nearby. Here they have their origin and here they set new standards in terms of commercialization and giantism.

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We visited the Universal Studios, which turned out to have been a good decision. Rollercoasters and shows, that’s about it, nothing new but exciting from time to time. Especially the shows and animated attraction were worth seeing.

20120716-174614.jpgHogwarts

The day before we visited the Kennedy Space Center in Cape Canaveral, where the headquarter of NASA is located and all the Space Shuttles and Apollo rockets were launched. Pretty cool experience, the Shuttle simulator was funny and a speech of a former astronaut about weightlessness and ordinary problems in space was interesting.

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Key West

Am Morgen früh um 2 ging es von Las Vegas aus weiter nach Memphis, Heimatstadt von Elvis Presley. Mit dem nächsten Flug ging es zu unserem Endziel Fort Lauderdale. Als weiteres Transportmittel haben wir uns für den Bus entschieden, das werden wir wohl nicht mehr tun. Bilanz für eine 15 minütige Fahrt war eine Wartezeit von knapp 1,5 Stunden und das in diesem feuchtwarmen Klima in Florida. In unserer Unterkunft in Hollywood bestand unsere erste Tätigkeit daraus unter die Dusche zu hüpfen, eine Wohltat. Auch dem Atlantik statteten wir einen Besuch ab und waren angenehm von dessen wesentlich höheren Temperaturen gegenüber dem Pazifik überrascht.

20120709-005146.jpgStrandpromenade in Hollywood (bei Fort Lauderdale)

Abends schlenderten wir an der gut besuchten Strandpromenade entlang welche für einmal nicht durch einen Highway vom Meer getrennt ist. Am nächsten Morgen waren wir dann froh wieder ein Auto zu haben, sind wohl doch schon etwas in die amerikanische Bequemlichkeit verfallen.

20120709-005453.jpgUnser neues Auto

Unser erster Zwischenstopp führte uns dann auch prompt in einen McDonalds am Wegrand. Da man uns vor Einbrüche in Mietautos in Florida gewarnt hatte, entschieden wir uns für Plätze am Fenster mit Blick auf unser Auto. Danach führte die Strasse schnurgerade aus dem Tamiami Trail entlang in die Everglades. Dort besuchten wir das Shark Valley. Wir nahmen an einer 2-stündigen Führung teil, in der uns die örtliche Flora und Fauna gezeigt wurde. Da zur Zeit Wet Season ist, hat es am Nachmittag kurz geregnet, was aber durchaus angenehm war, da so oder so alles feucht ist. Zudem konnten wir Alligatoren und eine brütende Riesenschildkröte beobachten. Von den Everglades aus hatten wir noch eine etwa 4,5 stündige Fahrt vor uns welche uns über zahlreiche Brücken nach Key West führte.

20120709-005332.jpgEverglades National Park

20120709-005635.jpgEverglades National Park

20120709-005754.jpgSüdliches Ende des Shark Valley Loop Drive

Key West ist ein charmanter kleiner Ort am südlichsten Ende des amerikanischen Festlandes. Ab 1928 lebte Nobelpreisträger Ernest Hemingway einige Jahre auf der Insel und mit ihm noch zahlreiche andere Schriftsteller und Künstler. Man merkt dem Ort die Nähe zu Kuba an. Die Häuser haben alle eine grosse Veranda um sich vor der Hitze und den tropischen Regengüssen schützen zu können.

20120709-005943.jpgStrasse auf Key West

Ein solcher überraschte auch uns im Laufe unseres Aufenthaltes auf Key West. Wir waren gerade auf dem Weg zum Strand als es wie aus Kübeln zu giessen begann. Unsere anfänglichen Bemühungen unter einem Baum Schutz zu suchen, stellte sich als wertlos heraus, also entschieden wir uns doch fürs Meer da wir eh schon nass waren. Als dann aber das Gewitter mit Blitz und Donner losging verliessen wir das Wasser schnell wieder und stellten uns mit anderen Leuten unter. Von dort aus konnten wir das Gewitter verfolgen. Blitz und Donner folgten direkt aufeinander und man konnte sehen wie diese ins Meer einschlugen.

20120709-010208.jpgKey West

Angenehm auf den Key West ist die der geographischen Lage geschuldeten Tatsache, dass es keinen Durchgangsverkehr gibt und der Ort nicht wie sonst üblich zubetoniert wurde. Entlang der Duval-Strasse reihen sich Restaurants, Bars mit Live Musik, Wassersportanbieter, Zigarrenverkäufer, Eisdielen und Souvenierläden und versprühen eine angenehme, lockere Atmosphäre.

Nicole

20120709-010241.jpgSüdlichster Punkt der USA