Dollar

Der Dollar ist (noch) die wichtigste Währung der Welt. Aber auch eine der dümmsten im alltäglichen Gebrauch. Es gibt sie in Notenwerten von 100, 20, 10, 5 und 1. Noch unhandlicher sind die Münzen, die es lediglich in den Werten 25, 10, 5 und 1 Cent(s) gibt.

Bezahlt man also Ware im Wert von $ 11.27 mit einem 20er Schein, erhält man 4 Noten und 7 Münzen zurück, während man in CHF mit 6 Münzen auskommt oder in € mit einer Note und 7 Münzen.

Demzufolge sind vor allem die 1-Dollar Noten zahlreich im Umlauf. Hinzu kommt eine weitere Eigenartigkeit: Alle Noten sind gleich gross und unterscheiden sich auch farblich kaum. Ich werd‘ mich nie dran gewöhnen!

The dollar is (still) the most important currency in the world. But at once one of the most unconvenient for daily usage. There are bills of 100, 20, 10, 5 and 1 dollar in value. Even more unhandy are the coins, with values of 25, 10, 5 and 1 cent(s).

If you pay a balance of $ 11.27 with a 20 dollar bill you get 4 bills and 7 coins back, whereas in Swiss Franc you get 6 coins and in Euro one bill and 7 coins back respectively.

Hence the 1-dollar bills are the most frequent in circulation. Furthermore there is anorher oddity: The bills are all of the same size and hardly to differentiate by color. I don’t get used to it!

Key West

Am Morgen früh um 2 ging es von Las Vegas aus weiter nach Memphis, Heimatstadt von Elvis Presley. Mit dem nächsten Flug ging es zu unserem Endziel Fort Lauderdale. Als weiteres Transportmittel haben wir uns für den Bus entschieden, das werden wir wohl nicht mehr tun. Bilanz für eine 15 minütige Fahrt war eine Wartezeit von knapp 1,5 Stunden und das in diesem feuchtwarmen Klima in Florida. In unserer Unterkunft in Hollywood bestand unsere erste Tätigkeit daraus unter die Dusche zu hüpfen, eine Wohltat. Auch dem Atlantik statteten wir einen Besuch ab und waren angenehm von dessen wesentlich höheren Temperaturen gegenüber dem Pazifik überrascht.

20120709-005146.jpgStrandpromenade in Hollywood (bei Fort Lauderdale)

Abends schlenderten wir an der gut besuchten Strandpromenade entlang welche für einmal nicht durch einen Highway vom Meer getrennt ist. Am nächsten Morgen waren wir dann froh wieder ein Auto zu haben, sind wohl doch schon etwas in die amerikanische Bequemlichkeit verfallen.

20120709-005453.jpgUnser neues Auto

Unser erster Zwischenstopp führte uns dann auch prompt in einen McDonalds am Wegrand. Da man uns vor Einbrüche in Mietautos in Florida gewarnt hatte, entschieden wir uns für Plätze am Fenster mit Blick auf unser Auto. Danach führte die Strasse schnurgerade aus dem Tamiami Trail entlang in die Everglades. Dort besuchten wir das Shark Valley. Wir nahmen an einer 2-stündigen Führung teil, in der uns die örtliche Flora und Fauna gezeigt wurde. Da zur Zeit Wet Season ist, hat es am Nachmittag kurz geregnet, was aber durchaus angenehm war, da so oder so alles feucht ist. Zudem konnten wir Alligatoren und eine brütende Riesenschildkröte beobachten. Von den Everglades aus hatten wir noch eine etwa 4,5 stündige Fahrt vor uns welche uns über zahlreiche Brücken nach Key West führte.

20120709-005332.jpgEverglades National Park

20120709-005635.jpgEverglades National Park

20120709-005754.jpgSüdliches Ende des Shark Valley Loop Drive

Key West ist ein charmanter kleiner Ort am südlichsten Ende des amerikanischen Festlandes. Ab 1928 lebte Nobelpreisträger Ernest Hemingway einige Jahre auf der Insel und mit ihm noch zahlreiche andere Schriftsteller und Künstler. Man merkt dem Ort die Nähe zu Kuba an. Die Häuser haben alle eine grosse Veranda um sich vor der Hitze und den tropischen Regengüssen schützen zu können.

20120709-005943.jpgStrasse auf Key West

Ein solcher überraschte auch uns im Laufe unseres Aufenthaltes auf Key West. Wir waren gerade auf dem Weg zum Strand als es wie aus Kübeln zu giessen begann. Unsere anfänglichen Bemühungen unter einem Baum Schutz zu suchen, stellte sich als wertlos heraus, also entschieden wir uns doch fürs Meer da wir eh schon nass waren. Als dann aber das Gewitter mit Blitz und Donner losging verliessen wir das Wasser schnell wieder und stellten uns mit anderen Leuten unter. Von dort aus konnten wir das Gewitter verfolgen. Blitz und Donner folgten direkt aufeinander und man konnte sehen wie diese ins Meer einschlugen.

20120709-010208.jpgKey West

Angenehm auf den Key West ist die der geographischen Lage geschuldeten Tatsache, dass es keinen Durchgangsverkehr gibt und der Ort nicht wie sonst üblich zubetoniert wurde. Entlang der Duval-Strasse reihen sich Restaurants, Bars mit Live Musik, Wassersportanbieter, Zigarrenverkäufer, Eisdielen und Souvenierläden und versprühen eine angenehme, lockere Atmosphäre.

Nicole

20120709-010241.jpgSüdlichster Punkt der USA

Westcoast

Halbzeit! Zeit die Küste zu wechseln und ein wenig zurückzublicken. Da ist doch einiges zusammengekommen in den letzten drei Wochen an der Westküste.

So sind wir in der einstigen Hippie-Hochburg San Francisco mit dem Cablecar die Hügel rauf und runter gefahren, haben die berühmteste Brücke der Welt und das nicht minder bekannte Alcatraz besucht, sind die Lombard Street hinuntergedüst, dinierten in der famosen Cheesecake Factory hoch über dem Union Square, haben den alten Kalifornien 1 Highway entlang des Pazifiks genossen, ein niedliches dänisches Auswanderdorf besucht, mit American Breakfast in Santa Barbara gesündigt, am Walk of Fame flaniert, uns in den Strassenschluchten von LA zurechtgefunden, uns am Strand von San Diego einen ordentlichen Sonnenbrand geholt, die Hitze Arizonas erfahren, den Grand Canyon hinuntergeblickt, die imposante Kulisse des Bryce Canyons bewundert und in Las Vegas gezockt.

1997 Meilen (3214 Kilometer) hat das gesamthaft zu fahren gegeben. Eine ganze Menge, die Grösse des Landes relativiert es aber ein wenig, hier gibt halt mehr zu fahren.

Nun geht es weiter nach Florida. Bleibt dran 😉

Halftime! Time to change the coast and look back. Lots of things we could experience whitin the last three weeks on the Westcoast.

We shuttled with the cable up and down the hills of San Francisco, visited the world’s most famous bridge and the not less famous Alcatraz as well, drove down the twisting Lombard Street, dined at the fabulous Cheesecake Factory high above the Union Square, enjoyed the old California 1 Highway along the Pacific, visited a cute Danish emmigration village, sinned with American breakfast in Santa Barbara, dandered along the Walk of Fame, negotiated our way in LA’s street canyons, got sunburned on the beach of San Diego, experienced the heat of Arizona’s deserts, had a look down the Grand Canyon, admired the impressive scenery of Bryce Canyon and gambled in Las Vegas.

1997 meiles (3214 kilometer) we had to drive for this iterinary. On the first sight a huge amount, but the giant size of the US puts it into perspective.

Now we continue our trip in Florida. Out of the heat, into the frying pan (temperature wise, not semantic). Stay tuned!

Viva Las Vegas

Wenn man schon mal in der Gegend Kalifornien und Grand Canyon ist, liegt es auf der Hand, einen Abstecher nach Las Vegas zu unternehmen. Es wäre geradezu fahrlässig, ja töricht es zu unterlassen.

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Las Vegas ist eine Art Retortenstadt in der Wüste im Süden Nevadas und besteht hauptsächlich aus Hotels mit Casinos. Dank den Abertausenden Arbeitsplätzen, die damit verbunden sind, ist LV mittlerweile eine Stadt ansehnlicher Grösse.

20120707-071801.jpgHotel New York-New York

Wir waren 2 Tage im Luxor Hotel am südlichen Ende des „Strips“ (Las Vegas Boulevard) untergebracht. Entlang dieser Strasse spielt sich das Leben in LV ab. Das Luxor ist eine Pyramide, dessen Hotelzimmer in den Dreiecksflächen zur Spitze hin eingebaut sind und über schräg fahrende Aufzüge erreicht werden. Innen ist das Gebäude hohl und das Casino sowie die Shows im riesigen Atrium untergebracht.

20120707-071413.jpgLuxor Hotel

20120707-070612.jpgLuxor innen

Entlang des Strips tummeln sich fast alle grossen Hotels, riesige Prachtbauten, oftmals über ein bestimmtes Thema inszeniert, Namen wie Ceasars Palace, Excalibur, Paris, Planet Hollywood etc. lassen darauf schliessen. In und neben den Hotels finden sich riesige Einkaufs-Malls, in denen man das gewonnene (oder verzockte) Geld vershoppen oder verfressen kann.

20120707-071524.jpgLas Vegas Boulevard (The Strip)

Nach zwei Tagen hatte ich ein wenig genug von Vegas. Es ist surreal, alles leuchtet, blinkt, schreit, singt, ein einziger Spiel- und Freizeitpark, Kommerz in Perfektion, und das mitten in einer Wüste bei sengender Hitze. Ich kann nicht nachvollziehen, wie die Leute stundenlang vor diesen einarmigen Banditen sitzen können. Unsere Spielbilanz nebenbei war eine Art Nullsummenspiel. Erfolgreich beim Roulette, den Gewinn aber beim Black Jack wieder in den Sand gesetzt.

Las Vegas muss man gesehen haben, erlebt haben, und danach weiterziehen.

Canyons

Ich bin des Berichtens gerade etwas müde, so mögen ein paar Impressionen dies tun, mehr als 1000 Worte können so bekanntlich ja substituiert werden.

Von Flagstaff (A) ging es zum Grand Canyon (B), via Page (C) nach Kanab (D), am nächsten Tag dann zum Bryce Canyon (E).

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Diese Gegenden an der Grenze von Utah und Arizona sind eigenartig, unendlich weit, teils von bizarrer Schönheit, teils einfach nur Pampa!

20120702-231500.jpgGrand Canyon

20120702-231807.jpgKanabs Western Häuser

20120702-231407.jpgPampa

20120702-232131.jpgBryce Canyon

20120702-232258.jpgNatural Bridge (Bryce Canyon)

20120702-232423.jpgWaldbrand

Arizona

Heute sind wir mehr oder weniger quer durch den Bundesstaat Arizona gefahren. Von San Diego aus über die Interstate 8 der mexikanischen Grenze entlang nach Osten, über den Arizona Highway 85 auf die Interstate 10 weiter nach Phoenix, von der sechtsgrössten Stsdt der USA dann nordwärts auf der Interstate 17 nach Flagstaff. Könnte man auch einfach mittels Karte beschreiben, etwa so:

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Interessant war der Wechsel der geographischen Zonen. Vom Pazifik und den Palmenstränden San Diegos erreicht man über ein kleines, grösstenteils aus Geröll bestehendes Gebirge im Osten Kaliforniens (4000ft) die Weiten Arizonas. Da ist mehrheitlich nichts ausser Sand, karg, staubig, trocken, ein wenig Gebüsch und ein paar Kakteen. Die Strasse erfährt kaum noch Richtungsänderungen und es ist mörderisch heiss. Ich habe noch nie solch einen heissen Flecken auf der Erdkugel erlebt.

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Nach Phoenix fährt man über eine Hochebene, die dem kalifornischen Gebirge wieder ähnelt, sanfte Geröllhügel, eher rötlich, und überall Kakteen. Weiter nördlich auf der I-17 wird plötzlich alles grün, Gras beginnt wieder zu spriessen und Nadelwälder umgeben die Strasse.

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Nach etwa 500 Meilen – eine Distanz mit der man die Schweiz zweimal durchqueren kann – erreichten wir Flagstaff, einen netten kleinen Ort auf 2100 Metern ü.M. an der alten Route 66 und idealer Ausgangspunkt für zum Grand Canyon.

San Diego

3 Tage und 4 Übernachtungen haben wir nun in San Diego ganz im Süden Kaliforniens verbracht. Den ersten Tag verbrachten wir im Seaworld. Ich hatte es mit ein wenig grösser vorgestellt, auch vor dem Hintergrund der weltweiten Bekanntheit, am Ende des Tages war es aber dann doch ganz gut so. Die meiste Zeit verbringt man damit, den verschiedenen Meerestieren zuzusehen. Einerseits sieht man als Schweizer selten Delfine, Wale und Haie, schöne Tiere, anmutig, elegant und in ihrer Grösse beeindruckend. Andererseits ist es auch ein wenig befremdend, den Meerestieren in ihrer viel zu kleinen Umgebung bei ihren Sprüngen zur Belustigung der popcornfressenden Masse zuzusehen.
Die weiteren beiden Tage haben wir ruhiger verbracht, den einen am nahen Ocean Beach, den anderen im idyllischen Bilboapark.

20120629-223924.jpgBeluga im Seaworld

San Diego hat ein angenehmes mediterranes Flair, wirkt trotz mehr als einer Million Einwohner nicht riesig, wirkt sympathisch und lebensfroh.

20120629-224209.jpgOcean Beach

Morgen setzen wir unsere Reise fort, ostwärts nach Flagstaff/Arizona nahe des Grand Canyon. Der Weg ist lang, das Wetter heiss, ein Hoch auf den Erfinder der Klimaanlage!

20120629-224318.jpgSan Diego Downtown von Coronado Halbinsel aus.

Three days we decided to stay in San Diego. The first one we spent in the famous Seaworld which I imagined to be bigger. At the end of the day I was pretty content with its size. The most time we were observing the marine animals and their shows. On the one hand as a Swiss you rarely see whales, dolfins or sharks, beautiful animals, graceful, elegant and impressive because of their size. On the other hand it is strange to watch those animals entertaining with their jumps the popcorn-eating folk in a way to small and narrow living environment.

The other both days we calmed down a bit and spent the first one lying on the Ocean Beach nearby, the other one we were relaxing in the idyllic Balboapark.

20120629-231420.jpgBalboapark

San Diego has a nice Mediterranean flair, doesn’t seems to be such big despite having more than a milion of inhabitants, is sympathic and lovely.

20120629-231637.jpgDowntown

Tomorrow we proceed our trip direction east (surprisingly since being in the very south-west of the States) to Flagstaff/Arizona close to the Grand Canyon. The way is long, temperatures are hot, god bless the air climate’s inventor!

20120629-231748.jpgThis one is just to make you guys jealous;)

LAX

Los Angeles, die Stadt der Engel, der Filmindustrie und Celebrities, der Ort an dem Träume wahr werden, vom Tellerwäscher auf die Hügel Beverly Hills. Schnitt!

Von Malibu her erreichten wir den nordwestlichen Stadtteil Santa Monica, in dem wir uns einquartierten, nicht weit vom Ozean entfernt. Der Strand ist schön, das Meer in diesen Breitengraden mittlerweile angenehm warm, aber wie in Santa Cruz hat es, diesmal auf den Pier gebaut, einen Vergnügungspark. Das Flair von Palmen, Sonne, Sand und rauschenden Wellen vermischt sich mit dem Duft von Zuckerwatte, Popcorn und Achterbahngeschrei. Wie im alten Rom, Brot und Spiele. Santa Monica ist aber im Ganzen eine nette Ecke von LA, und hat seine schönen Seiten, beispielsweise die Flanier- und Einkaufsmeile der 3rd Street an den Ecken Broadway und Santa Monica Boulevard.

20120628-214042.jpgSanta Monica Pier

Hier reihen sich Einkaufs- und Verpflegungsläden aneinander, Strassenkünstler und -musiker verleihen der Fussgängerzone eine belebende Atmosphäre. Besonders der Alte mit Cowboyhut, US-Flagge und Gitarre und seinen Johnny Cash Songs hat es mir angetan.

20120628-214721.jpg3rd Street Promenade Santa Monica

Am nächsten Tag besuchten wir den Walk of Fame in Hollywood. Viele Sterne am Boden mit vielen berühmten Kulturschaffenden, aber auch viel Hektik und noch viel mehr Typen, die dir irgendetwas verkaufen wollen. Nicht meine Welt. Auch die Walt Disney Concert Hall besichtigten wir an diesem Tag, das war interessant, dieser Architekt konnte was. Auch derjenige des Getty Museums, welches wir uns am nächsten Tag ansahen.

20120628-214329.jpgWalk of Fame

20120628-214839.jpgWalt Disney Concert Hall

Wir blieben nur zwei Tage in LA. Wie erwähnt, die Stadt hat ihre schönen Ecken, ist pulsierend und international, aber auch hässlich, erstickt im Verkehr und Smog.

20120628-215124.jpgGetty Museum

Southbound

Und weiter ging es in den Süden. Von Morro Bay aus hiess das nächste Ziel Santa Barbara. Kurz nach Pismo Beach verliessen wir den Pacific Coast Highway 1 und fuhren ins Landesinnere nach Solvang, einem kleinem Dorf erbaut von dänischen Einwanderern, wovon Windmühlen und skandinavische Häuser immer noch zeugen. Heutzutage pilgern massenweise Touristen dorthin, womit das Dorf wohl ein wenig von seinem Charme verloren hat. Trotzdem war es ein netter Abstecher, ein super dänisches Roastbeef tat das Seine dazu. Zurück durch Weinberge und Obstplantagen erreichten wir Santa Barbara, wo ich im Motelpool endlich das erste Mal baden konnte (der Ozean war bis anhin zu kalt). Auf Empfehlung meines Bruders gingen wir in die Sandbar (Essen empfehlenswert). Das Wetter war sonnig, die Temperaturen mit Wind vom Meer her angenehm warm, Palmen säumen den Hafenbereich und die State Street, Santa Barbaras Boulevard, ja langsam ist es das Kalifornien, wie wir Westeuropäer uns es vorstellen.

20120625-223301.jpgSolvang

And the journey goes on, still southbound, the next intended stop was Santa Barbara. After Pismo Beach we left the Pacific Coast Highway 1 and went upcoutry to Solvang, a small or rather tiny village of ancient Danish immigrants, which still kept his style with windmills and Scandinavian houses. Nowadays it attracts tons of tourists with its shops and restaurants, it have probably lost a lot of its charme and original beauty, but still it was nice to have seen it. Also to notice I’ve eaten a very delicious danish-style roastbeef there, which made this small trip even more worthy. Back through vineyards and fruit plantations we reached Santa Barbara, where in the motel pool I could use my bathing suit the first time. In the evening we made our way to the Sandbar, which was advised by my brother based on his experiences during his stay here last fall. In general Santa Barbara is a nice city on the Pacific coast, palm trees boarder the harbour and the main boulvard, the State Street, where all the restaurants, stores and bars are located, temperatures are getting warmer and with a fresh breeze from the sea still comfortable, gradually the California how we Western Europeans it imagine.

20120625-223717.jpgSanta Barbara

Highway 1

Am 4. Tag in San Francisco haben wir am Union Square unser Auto abgeholt und sind losgedüst. Natürlich sofort zur Lombard Street, wenn man schon mal da ist und ein Auto hat…

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Unsere Karre

Danach ging südwärts dem Highway 1 entlang. Autofahren in den USA ist ziemlich witzig. In den Städten ist jede Strasse mindestens zweispurig, 4 oder 5 Spuren aber auch keine Seltenheit. Blinker kennen die Amis ebensowenig wie Licht am Tag, dafür darf man bei Rotlicht rechts abbiegen, diese Regelung ist super.

Den ersten Halt legten wir in Santa Cruz ein. Ein nettes Städtchen, viele kleine Cafés und Läden entlang Lebensader, der Pacific Avenue. Ansonsten wie üblich, viel Asphalt und wenig Grünes. Wieso auch, Natur hat es ausserhalb der Orte zur Genüge. Hotel (Drive Inn) gesucht und gegen Abend runter an den Strand. Da stellen die tatsächlich einen mittelgrossen Freizeitpark direkt an den Strand (Boardwalk). Das ist schon dekadent, auch wenn das Wasser kalt ist.

Am nächsten Tag haben wir eine ordentliche Strecke weiter den Highway runter bis nach Morro Bay zurückgelegt. Nach einem kurzen Stop in Monterey, wiedermal mit Seelöwen am Pier, folgte ein wunderschöner, malerischer bis gar kitschig schöner Abschnitt, links Kalifornien, rechts die blauen Weiten des Pazifiks, die Strasse eingebettet in die hügelige Felslandschaft, gesäumt von grünen Wäldern, danach von grasartiger Steppe. Schön, erinnerte mich ein wenig an Cinque Terre.

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20120622-224807.jpgMorro Bay

San Francisco

San Francisco hat mir sehr gut gefallen, es ist eine lebendige, aber friedliche Stadt, charmant und sympathisch. Und hügelig, das ging in die Beine! Interessanterweise haben die hier nicht das Strassennetz der Topographie angepasst, sondern das Strassengitternetz stur auf die Hügel draufgeknallt.

Klassisch touristisch, bewaffnet mit Stadtplan und Fotoapparat wanderten wir die letzten beiden Tage umher. Nachfolgend eine kleine Übersicht des Gesehenen und Bereisten:

Lombard Street:
Die kurvenreichste Strasse der Welt. Nun ja, zumindest eine witzige Sache, in Blumen gebettete Serpentinen an den Hügel zu bauen, in Kontrast zum restlichen Strassenbild.

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Golden Gate Bridge:
DAS Wahrzeichen von San Francisco, hab sie mir etwas grösser vorgestellt, beim Spaziergang darüber war sie dann aber ganz schön lang. Man hat von dort einen wunderbaren Blick auf San Francisco.

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Alcatraz:
Die Gefängnisinsel, „The Rock“, auf der die berüchtigtsten und gefährlichsten Kriminellen der USA einsassen. Bis heute sind keine erfolgreichen Fluchtversuche bekannt, lediglich ein Trio schaffte es je von der Insel weg, ertrank dann aber wahrscheinlich. Eindrücklich diesen Ort zu besichtigen, aber auch abartig, wie gewisse Gefangene dort gehalten wurden.

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Coit Tower:
Ein netter Aussichtsturm in netter Gegend, beste Aussicht auf Downtown und Financial District, sowie Alcatraz und Golden Gate.

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Pier 39/Fisherman’s Wharf:
Ein Mikrokosmos auf einem Pier, eine kleine Stadt aufs Meer hinausgebaut, laut, lärmig, leuchtend und voll mit Touristen. Auf den anliegenden Flossen haben sich Seelöwen eingenistet, von denen einige das ganze Jahr über bleiben.

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Cable Car:
San Franciscos berühmtes Verkehrsmittel, und das einzige in dieser Form auf der Welt. Es ist bemerkenswert, wie nur mithilfe von Seilkraft die steilen Hügel überwunden werden.

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Pier 29

Gerade folgende Meldung auf 20 Minuten online entdeckt. Gestern noch sind wir am dem Pier vorbeispaziert. Der Brand war schon mehr oder weniger vorüber, eine Armada von Polizei und Feuerwehr immer noch da. War mir nicht bewusst, dass dieses Gebäude historisch war und es gar in den Schweizer Blätterwald schafft.

Hostel

Das Hostel hier hat eine freie WLAN-Verbindung, so bekomme ich die Resultate der EM mit und kann ab und zu was schreiben. Die Frage nach Informationsabhängigkeit und Erholung in den Ferien sei an anderer Stelle diskutiert. Zurück zum Hostel. Fort Mason ist ein alter, kleiner Armeestützpunkt, dessen Baraken heute andersweitig genutzt werden und liegt zwischen Golden Gate Bridge und Fisherman’s Wharf in einem kleinen Park. Viele junge Leute sind hier, viele Asiaten, angenehme Atmosphäre, soweit also alles gut.

20120619-092744.jpgAlcatraz

Appositely to the host country’s language and if time allows I’m going to write few notes in English in order to keep being used to it. There’s a free WiFi-connection in this hostel so I get the European Soccer Championchip’s results and can put new stuff online. Whether too much information accessability is a good thing in holiday is a different question. Back to the hostel, Fort Mason is a small former army base converted for new accomodation purposes located between Golden Gate Bridge and Fisherman’s Wharf embeded in a nice parc. Lots of young folk here, especially Asians, comfortable atmosphere, everything all right so far.

20120619-092755.jpgGolden Gate Bridge

20120619-092811.jpgHostel

Finally

Endlich in den Staaten angekommen. Da fliegt man 12 Stunden 9000 Kilometer in den Westen, und trotzdem dauert es nur 3 Stunden. Ein langer Tag also. Es ist das erste Mal, dass ich so lange in einem Flugzeug gesessen habe. Wir hatten Glück und einen Fensterplatz, ich war fasziniert von Island, Grönland und den eisigen Weiten Nordkanadas, kaum zu glauben dass so etwas wie Klimaerwärmung existiert, obwohl es dort ja am schlimmsten ist.

Die 12 Stunden Flug schlug ich mir mit schlafen und Filmen rum, Les Intouchables auf französisch, Verdingbub und Yes Man. Ein Film, der glücklich macht, einer der sehr zum Nachdenken anregt und ein Blödelfilm (Jim Carey, wer hätts gedacht).

Nach der Landung folgte die obligate Tortur bei der Boarder Protection, ich musste dem Officer mein halbes Leben erzählen, Pass zum gefühlten 20. Mal vorweisen und die Fingerabdrücke nehmen lassen. So geht das. Danach mit dem Zug in die Stadt und mit dem Taxi weiter zum Hostel in Fort Mason. Der irakische Taxifahrer hat gar mal in Zürich gelebt, so klein ist die Welt.