US

So, mit rund 2 Jahren Verspätung habe ich es doch noch geschafft, meine während der USA-Reise aufgenommenen Videofragmente zu einem zusammenfassenden Ganzen zusammenzuschnipseln. Eh voila:

New York

Nach etwas mehr als 5 Wochen Reisen durch die Staaten verbrachten wir zum Abschluss vier Tage in New York. Eine faszinierende Stadt, alt und irgendwie trotzdem modern, mit einiges an Geschichte und stets am Nabel der Zeit.

Times Square

Ein Muss für einen jeden New York Besucher, der Times Square, an der Kreuzung 7th Avenue und der Diagonalstrasse Broadway, das Herzstück des berühmten Theaterviertels und vor allem bekannt für seine zahlreichen und überdimensionalen Leuchtreklamen. Selbst in der Nacht ist es dort taghell.

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Freiheitsstatue

Weshalb sieht man sich die Freiheitsstatue an? Sie ist lediglich eine Skulptur, zweifellos ein grossartiges Werk vergangener Ingenieurswissenschaft und bildender Kunst, und wurde nicht einmal von den Amerikanern selbst gemacht, sie war ein Geschenk Frankreichs. Nun, sie ist DAS Symbol für Freiheit, denjenigen Grundwert, den die Amerikaner über alles stellen. Man versetze sich in die Lage der unzähligen, mit den absolutistischen Situation ihrer Herkunftsländer unzufriedenen Europäer vor, wie sie nach der langen und beschwerlichen Atlantiküberquerung den Hafen von New York erreichen, ihre neue Welt, und die Fackel von Miss Liberty aus dem nebligen Dunst erscheint.

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Auf Liberty Island kriegt man einen Audio-Guide, welcher dann einem alles Wichtige (und Unwichtige) zur Entstehung und Geschichte der Freiheitsstatue ins Ohr trällert. Ein weiterer Grund, der kleinen Insel einen Besuch abzustatten, ist die phänomenale Aussicht auf die Skyline von Manhattan.

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9/11 Memorial

Am 11. September 2001 hielt die Welt den Atem an, als Terroristen zwei Flugzeuge in die Twin Tower des World Trade Centers lenkten und Tausende Menschen den Tod fanden. Eine Zeit lang klaffte ein Loch mitten in Downtown Manhattan, heutzutage findet sich eine Gedenkstätte an jener Stelle, an denen die Türme einst Symbol für Wirtschaftsmacht und Kapitalismus standen. Die Fussabdrücke der beiden Türme bilden zwei riesige Brunnen, an deren Rändern die Namen der Opfer eingraviert sind. Rundherum wachsen neue Wolkenkratzer den Himmel empor, viel Glas kommt dabei zum Einsatz und verleiht den sieben neuen Gebäuden, sofern bereits erkennbar, eine grazile Leichtigkeit.

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Eine kleine Randbemerkung sei erlaubt: Pompös und ehrenvoll wird all jenen gedenkt, welche bei diesem Angriff unschuldig ums Leben kamen, Angestellten, Rettungskräften, Flugpassagieren usw. Es muss schrecklich sein, jemanden auf diese Weise zu verlieren, einen Liebsten vom einen auf den anderen Moment aus dem Leben gerissen sehen. Dasselbe Leid empfinden aber auch afghanische und irakische Zivilisten, deren Angehörige bei den darauffolgenden Invasionen seitens der USA ums Leben kamen, oftmals auch unschuldig. Diesen Hinweis sucht man dort nicht überraschend vergebens.

Top of the Rocks / Rockefeller Tower

In den Strassen New York kommt sich selbst der grösste Riese klein vor, Hochhäuser an jeder Ecke. Es liegt auf der Hand, sich Manhattan einmal von oben anzusehen, auch wenn man die überrissene Gebühr eher zähneknirschend auf den Tresen knallt. Entweder man geht auf den Rockefeller Tower oder das Empire State Building. Ersteres taten wir, und bereuten es nicht.

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Central Park

Man vergisst leicht, dass New York aus mehr als nur Wolkenkratzern und gelben Taxis besteht. Zwischen der 5th Avenue und der 8th Av. sowie von der 59th bis zur 110th Street erstreckt sich mit dem Central Park die grüne Lunge der Stadt. Eingekesselt von den Häusern Manhattans suchen die Leute hier Erholung, spazieren, spielen Baseball oder Cricket, flanieren, rudern, sonnen sich auf den Wiesen oder suchen einfach nur ein ruhiges Plätzchen über den Mittag.

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Brooklyn Bridge

Wenn ich hier von New York spreche, meine ich eigentlich Manhattan, die anderen vier Stadtteile Queens, Brooklyn, Bronx und Staten Island haben wir nicht wirklich besucht, allerdings gibt es bei einem erstmaligen NY-Aufenthalt auch wenig Anlass dazu. Einen wunderbaren Blick auf die Skyline Manhattan hat man am anderen Ende der Brooklyn Bridge, der einstmals längsten Hängebrücke der Welt.

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New York ist eine faszinierende Stadt, falls man nicht weiss wohin, ein paar Tage Big Apple kann ich empfehlen. Urban, pulsierend, multi-kulti, laut und schrill, aber auch immer wieder mal mit einem grünen Fleckchen dazwischen. Es gibt viel zu sehen in New York, einige weitere Dinge seien hier angefügt:

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Guggenheim Museum                         Uno Hauptquartier

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Empire State Building           Grand Central Station            Flatiron Building

Phily

Seit etwas mehr als zwei Wochen sind wir wieder zu Hause. Hier noch ein kurzer Rückblick auf die letzten Tage in den Staaten:

Von der aktuellen Hauptstadt Washington fuhren wir nordwestwärts in die ehemalige Hauptstadt Philadelphia, kurz Phily oder auch City of Brotherly Love (Stadt der brüderlichen Liebe) genannt. Nun, was gibt es über die Metropole in Pennsylvania zu berichten?

Philadelphia hat vor allem in der Geschichte Amerikas eine wichtige Bedeutung, viele Dinge haben sich hier entwickelt und waren hier zuerst vorhanden. Phily war einst die grösste Stadt des nordamerikanischen Kontinents und Hauptstadt der der USA vor der Fertigstellung von Washington.

Vor allem aber ist Philadelphia diejenige Stadt, in der die Unabhängigkeitserklärung verkündet, die Verfassung geschrieben und somit de facto die Vereinigten Staaten (13 Staaten damals) gegründet wurden. Die drei Grundwerte life, liberty und pursuit of happiness , die den Amerikanern so heilig sind, haben hier ihren Ursprung.

Heutzutage ist Philadelphia eine Grossstadt wie andere auch, viel Verkehr und Hektik, Wolkenkratzer, und ein paar wenige grüne Inseln dazwischen. Wir haben eine längere Bustour gemacht, die Sonne am Oberdeck genossen und den Ausführungen des Guides gelauscht, oftmals amerikanische Superlative auf das Alter bezogen, das älteste Dies, das erste Das usw.

Love Park

Benjamin Franklin Bridge

Benjamin Franklin BridgePhiladelphia Skyline

Insomnia

So die Reise begonnen, so sie endet. Im Flugzeug, jenem Verkehrsmittel, welches uns die Welt näher bringt und uns über Nacht in andere Kontinente reisen lässt, ein wahrlich Privileg. Nach Amerika und zurück, in 40 Tagen. Wenn Phileas Fogg davon wüsste…

Doch genug dem philosophischen Gesinne über Mobilität und der westlichen Welt Reiselust, sei an dieser Stelle wieder über das Unterhaltungsprogramm der SWISS, deren hocklassigen Service ich beide Male zu schätzen wusste, berichtet.

Ich habe mir zum Zeitvertreib wieder zwei Filme angesehen, zwei der lustigeren Sorte. Zum einen 21 Jump Street, ein vertrotteltes Paar Polizisten in einer Undercover-Mission zur Aufdeckung eines Drogenkartells. Kein Anspruch, kein Meisterwerk modernen Filmschaffens, aber ein paar Szenen, die dir vom Lachen Tränen in die Augen treiben. Darum geht es in Klamauk-Komödien.

Der zweite Streifen hiess noch 1000 Worte und ist Hauptdarsteller Eddie Murphy auf den Leib geschneidert. Zumindest im ersten Teil, als er einen selbstverliebten Egoisten mit einem Mundwerk Marke Wasserfall mimt. Bis er nur noch 1000 Worte bis zu seinem Tod übrig hat.
Gelungener Film, zieht ein paar der grundlegendsten Fragen des Lebens mit ein, deren Antwort ein jeder für sich selbst finden und definieren muss.

Im Moment sind wir irgendwo weit vor der Küste der Bretagne, auf 39’000 Fuss über dem Ozean und allen Wolken, draussen ist es -62 Grad und die Sonne geht auf. Drinnen ist es immer noch dunkel, alles döst, und ich höre mir etwa zum fünften Mal Una Mattina von Ludovico Einaudi an, das mit dem schlafen will nicht hinhauen.

Eindrücke eines Fliegenden. Und so endet meine bisher grösste Reise, bald werden wir wieder zurück in der Schweiz sein. Trotz der vielen grossartigen Eindrücken und Erlebnissen in den Staaten komme ich ohne weinendes Auge zurück, Heimat ist da, wo man sich zu Hause fühlt. Reisen sind grossartige Horizonterweiterungen, und schärfen ein jedes Mal das Bewusstsein für die schönen und angenehmen Seiten von da, wo man herkommt.

Ein Dank an alle, die hier auf unserem Road-Trip ein wenig dabei waren und den einen oder anderen Kommentar hinterlassen haben. Berichte aus Philadelphia und New York werden noch nachgeliefert.

Pascal und Nicole

How rU?

Englisch für Hallo? Hello, intuitiv klar und auch so im Wörterbuch verankert. Fast überall hier in den USA wird dem noch ein „how are you?“ nachgeschoben.

Klingt eigentlich freundlich, dein Gegenüber erkundigt sich nach deinem Wohlergehen. Bei näherer Betrachtungsweise und nach ein paar Tagen hier merkt man, dass es den anderen in den allermeisten Fällen nicht wirklich interessiert, wie es dir geht, oft auch die Antwort nicht abwartet. Es scheint mehr eine Floskel der Art Salü, geits? zu sein, nur wesentlich ausgeprägter.

Man gewöhnt sich daran mit einem Hi, how’R U doing? begrüsst zu werden. Die Amis sind im Allgemeinen freundliche Menschen, aber halt auch ziemlich oberflächlich, dieses Vorurteil bestätigt sich mir mehr als es sich widerlegt.

States

Die Vereinigten Staaten von Amerika, folgende 16 davon haben wir nun gesehen, einige ziemlich ausgiebig, andere nur peripher bei der Durchfahrt:

The United States of America, the following 16 of them now we have seen, some quite copiously, some just peripherally by passing through:

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Kalifornien (unseres Dodge Calibers)

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(ok, nur Zwischenlandung in Memphis)

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Florida (unseres VW Jettas)

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Wie unschwer festzustellen, sind dies Nummernschilder, anhand welchen man erkennt, aus welchem Staat ein Fahrzeug stammt (wie bei uns auch). In deren Gestaltung sind die einzelnen Staaten frei, daher die grosse Vielfalt. Gewisse Leute schreiben sogar ihren Namen oder kleine Nachrichten (4U Jane z.B.) auf ihr Schild.

Alle paar Jahre ändern die Staaten ihre Schilder wieder, womit sie auf dem ganzen Globus begehrte Sammlerstücke sind. Ich mag dasjenige von Arizona, auch unser Florida-Kennzeichen machte sich in den Neuengland-Staaten ganz gut.

As easily to figure out these are (current) license plates by whose you know, where a car comes from. The states have a free hand in terms of design, hence the diversity. Certain people even write their name or minor messages (4U Jane e.g.) on their plate.

Every few years the states change their plates, which makes them collectibles in demand. I like the one from Arizona, also our Florida plate looked good in the New-England states.

Washington

Nach dem ländlichen North Carolina zurück in die Stadt, in die Hauptstadt, ins Zentrum der Macht, wo alle drei Gewalten ihren obersten Sitz haben.

20120722-101742.jpgBarack’s Kaffeebude

Der Strom von Touristen – uns eingeschlossen – bewegt sich zwischen Kapitol (Sitz des Kongress‘, bestehend aus Senat und Repräsentantenhaus), Weissem Haus (Sitz des Präsidenten) und dem Abraham Lincoln Memorial.

20120722-101913.jpgKapitol

Dazwischen ist viel Grün, kleinere Denkmäler, Erinnerungsstätten einschneidender amerikanischer Geschichtsereignisse oder Huldigungen an vergangene Regenten wie Roosevelt oder Jefferson.

20120722-102047.jpgThomas Jefferson Memorial

Inmitten von Marmor, Staatsverherrlichung und Laubbäumen ragt ein Obelisk imposanten Ausmasses empor, perfekt ausgerichtet auf die umliegenden Bauten staatlicher Institutionen und von weitem sichtbar.

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Viel mehr haben wir in Washington nicht gesehen, ich weiss auch nicht ob da noch mehr ist. Washington war cool, muss man gesehen haben auf einer Reise an der Ostküste, ein Ort, an dem schon so manches Kapitel Geschichte geschrieben wurde und werden wird. Und, ebenfalls sehr positiv; das erste Mal seit LA erreichte das Thermometer die 30 Grad- ( oder 86 Fahrenheit) Marke nicht.

20120722-102149.jpgAbe

20120722-102221.jpgMartin Luther King Jr.

Baseball

Neulich wohnte ich dem Baseballspiel Grasshoppers Greensboro – Kannapolis Imitators der South Atlantic League Northern bei. Das Heimteam gewann 8-3, dies nebenbei.

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Ich hielt Baseball immer für einen dämlichen Sport, bei dem sich die Amerikaner ihre Freizeit mit Popcornfressen vertreiben, eine Art Schönwetterkino. Ich tue es immer noch, aber etwas differenzierter.

Die grosse Stärke von Baseball liegt in den vielen Unterbrüchen, die dazu benutzt werden, das Volk mit diversem Unsinn zu unterhalten. Das Spiel per se empfand ich nicht als allzu spannend.

Recently I was attending the baseball game Grasshoppers Greensboro – Kannapolis Imitators of the South Atlantic League Northern. The home team won 8-3, by the way.

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I always considered baseball as a goony sport where the Americans kill their leasure time with eating popcorn, kind of a good weather cinema. I still do so, but more differentiated.

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The big strenght of baseball are the numerous interruptions, where the audience can be entertained. The game itself was not that tentious.

Carolina

Von Charleston aus machten wir uns über die I-95, die US-52 und die US-1 auf die I-73 auf den Weg nach Greensboro zu meinem Kumpanen Danny, den ich seit meinem Austauschsemester in Jyväskylä, Finnland kenne.

Nach all den touristischen Seiten war es gut, auch einmal „nur“ 2 normale Tage in einer Studenten-WG zu verbringen. Wir schlenderten ein bisschen durch Greensboro, nichts aufregendes soweit, die Stadt ist weder besonders sehenswert noch besonders unansehnlich. Einen Wasserpark haben wir ebenfalls besucht, war cool, aber de facto sind diese Parks alle etwa gleich. Eine Art Barbecue haben wir ebenfalls gemacht, musste sein, ich konnte diese Unmengen an billigem Fleisch in den Supermärkten nicht länger ertragen.

Mich hat es sehr gefreut, einen alten Bekannten wieder zu sehen. Freunde aus anderen Ländern zu haben ist das eine, sie zu besuchen das andere, wertvollere. Im Anschluss düsten wir anderthalb Stunden in den Westen nach Mooresville.

Dort wohnt Anya, Charlotte aus Belgien ist gerade bei ihr auf Besuch, beide kenne ich ebenfalls aus Finnland. Mooresville ist ein eher unbedeutendes Kaff in der Nähe der Grossstadt Charlotte. Wohnhäuser, Einkaufszentren, Tankstellen und Fast-Food Läden zeichnen das Strassenbild, alles was ein Amerikaner so braucht also. Wir waren schwimmen in einem wunderbaren, warmen und malerischen See in der Nähe, awesome!

Soweit ich den Atlanten richtig deute, sind wir immer noch auf derselben geographischen Höhe wie Nordafrika. Ich schätze dieses Klima hier sehr, es ist angenehm warm, aber nicht mehr so tropisch feucht wie noch in Florida, die Landschaft erinnert ein wenig an zu Hause, sehr grün und bewaldet dieses North Carolina. Ich kann leider nicht mit Bildmaterial dienen dieses Mal.

Tags darauf nahmen wir den Weg nach Washington unter die Räder. Quer durch den Bundesstaat Virginia, ebenfalls sehr grün, weniger bewaldet, dafür mehr „bewiest“, hügelig in den Apalachen, schöne Fahrt (I-77,I-81,I-66). Wir haben uns in einem Motel in Vienna niedergelassen, auf der Fahrt haben wir schon Verona, Dublin und Strasburg passiert, europäische Gegend hier.

20120720-001611.jpgRoute an der Ostküste

Zuletzt ein herzliches Dankeschön an Danny und Anya für die warme Gastfreundschaft!

SI

Eine weitere gewöhnungsbedürftige Angelegenheit hier sind die Masseinheiten. Die Amerikaner (wie auch die Briten und weitere Commonwealth-Staaten) verwenden anstelle der SI-Einheiten ihre eigenen. Volumina werden in fluid ounces (oz) oder gallons (gal), Temperaturen in degrees Fahrenheit(F), Flächen in acres (ac) oder Gewichte in pounds (lb) angegeben.

Historisch gewachsen, aber physikalisch nicht sehr clever. Die Einheiten passen nicht nur übergreifend, sondern auch innerhalb einer Kategorie selten sinnvoll zueinander. Veranschaulicht anhand der Längenmasse: So sind 3 inches (in) 1 foot (ft), wovon 12 deren ein yard (yd) ergeben. 1760 Yards ergeben dann eine mile (oder 440 Yards entsprechen 1/4 Meile).

Another issue takes getting used to here are the measuring units. The Americans (as well some other Commonwealth-states) use their own units instead of the international used SI-units. Volumes are stated in fluid ounces (oz) or gallons (gal), temperatures in degrees Fahrenheit(F), areas in acres (ac) or wights in pounds (lb).

Historically grown, but physically not that clever. The units do not just comprehensively but also inside a category rarely matches in a reasonable way. Illustrated by means of lenghts units. So 3 inches (in) yield 1 foot (ft), whereof 12 of those equals to one yard (yd). Further 1760 yards add up to onemile.

South

Von Orlando ging es weiter nordwärts in den Süden. Florida ist zwar auch ein Südstaat, aber kein wirklicher, Florida ist Florida. Wir machten einen kleinen Abstecher nach St. Augustine nördlich von Jacksonville. Gilt als einer der ältesten Orte der USA, hat ein netten Kern mit mediterran angehauchter, aus der spanischen Kolonialzeit stammender Fussgängerzone. Sehr nett, aber auch sehr heiss.

Die nächste Station hiess Savannah. Eine durchaus charmante Stadt an der nördlichsten Atlantikküste von Georgia, Südstaatenflair, Rote Backsteinhäuser, weisse Veranden, viele 50-Statrs-Flaggen, niedliche kleine, schattenspendende Parks, Live-Musik auf den Strassen, gute Sache! Nach dem Abendessen fuhren wir ein bisschen weiter die Küste hoch nach Charleston, South Carolina. So geht das!

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Snack in St. Augustine, FL. Und ja, sie waren gut!

Orlando

Nicht New York, Los Angeles, San Francisco oder Miami ziehen in den USA am meisten Besucher an, sondern Orlando mit 48 Millionen pro Jahr. Grund hierfür sind die zahlreichen Freizeitparks in der Nähe. Hier haben sie ihren Ursprung (in Amerika zumindest) und global neue Massstäbe bezüglich Kommerzialisierung und Gigantismus gesetzt.

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Wir besuchten die Universal Studios, eine gute Entscheidung wie sich herausstellte. Achterbahnen und Shows, soweit nichts neues, aber immer wieder aufregend. Speziell die Shows und animierten Attraktionen waren sehenswert.

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Am Tag zuvor Besuchten wir das Kennedy Space Center in Cape Canaveral, wo die NASA beheimatet ist und von wo aus die Space Shuttles und Mondraketen zu ihren Missionen gestartet waren. Ebenfalls sehenswert. Der Shuttle Start Simulator war witzig sowie ein Vortrag eines ehemaligen Astronauten über Schwerelosigkeit und alltägliche Probleme im All interessant.

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Neither New York, Los Angeles, San Francisco nor Miami attract the most visitors in the US but Orlando with 48 million visitors annualy because of its theme parks nearby. Here they have their origin and here they set new standards in terms of commercialization and giantism.

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We visited the Universal Studios, which turned out to have been a good decision. Rollercoasters and shows, that’s about it, nothing new but exciting from time to time. Especially the shows and animated attraction were worth seeing.

20120716-174614.jpgHogwarts

The day before we visited the Kennedy Space Center in Cape Canaveral, where the headquarter of NASA is located and all the Space Shuttles and Apollo rockets were launched. Pretty cool experience, the Shuttle simulator was funny and a speech of a former astronaut about weightlessness and ordinary problems in space was interesting.

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Miami

Nach einem Aufenthalt in Key West bleibt einem nichts anderes übrig, als den ganzen Weg wieder zurück aufs Festland zu machen. Beim Blick auf die Karte ist mir aufgefallen, dass Key West etwa gleich weit von Kuba weg ist als von Miami. Wie schon erwähnt führt der Weg zurück über duzende Brücken, Inseln und Inselchen, sehr schön anzusehen. In diesem feuchtwarmen, subtropischen Klima blüht alles,prosperiert, alles ist grün, ein netter Gegensatz zu Südkalifornien, wo es ebenso warm, aber auch trocken und die Landschaft dementsprechend karg war.

Als nächstes ging es nach Miami Beach, in ein Hostel direkt am Ocean Drive im Art Deco District, bekannt für seine Häuser im 20er- und 30er-Jahre Stil. Miami haben wir uns aus dem Auto angesehen, es ist einfach zu heiss für eine Opendeck-Bustour. Viele riesige Villen auf Miami Beach und den kleinen Inseln nebenbei, Wolkenkratzer in Miami Downtown, nette Häuschen und Atmosphäre in Little Havana und Coral Gable. Viel Spanisch hört man hier, fast mehr als Englisch. Dem Strand sollte man auch einen Besuch abstatten, feiner weisser Sand, türkisblaues warmes Meer, siehe Reisekatalog.

Der Weg führt nun weiter gen Norden, Orlando.