Insomnia

So die Reise begonnen, so sie endet. Im Flugzeug, jenem Verkehrsmittel, welches uns die Welt näher bringt und uns über Nacht in andere Kontinente reisen lässt, ein wahrlich Privileg. Nach Amerika und zurück, in 40 Tagen. Wenn Phileas Fogg davon wüsste…

Doch genug dem philosophischen Gesinne über Mobilität und der westlichen Welt Reiselust, sei an dieser Stelle wieder über das Unterhaltungsprogramm der SWISS, deren hocklassigen Service ich beide Male zu schätzen wusste, berichtet.

Ich habe mir zum Zeitvertreib wieder zwei Filme angesehen, zwei der lustigeren Sorte. Zum einen 21 Jump Street, ein vertrotteltes Paar Polizisten in einer Undercover-Mission zur Aufdeckung eines Drogenkartells. Kein Anspruch, kein Meisterwerk modernen Filmschaffens, aber ein paar Szenen, die dir vom Lachen Tränen in die Augen treiben. Darum geht es in Klamauk-Komödien.

Der zweite Streifen hiess noch 1000 Worte und ist Hauptdarsteller Eddie Murphy auf den Leib geschneidert. Zumindest im ersten Teil, als er einen selbstverliebten Egoisten mit einem Mundwerk Marke Wasserfall mimt. Bis er nur noch 1000 Worte bis zu seinem Tod übrig hat.
Gelungener Film, zieht ein paar der grundlegendsten Fragen des Lebens mit ein, deren Antwort ein jeder für sich selbst finden und definieren muss.

Im Moment sind wir irgendwo weit vor der Küste der Bretagne, auf 39’000 Fuss über dem Ozean und allen Wolken, draussen ist es -62 Grad und die Sonne geht auf. Drinnen ist es immer noch dunkel, alles döst, und ich höre mir etwa zum fünften Mal Una Mattina von Ludovico Einaudi an, das mit dem schlafen will nicht hinhauen.

Eindrücke eines Fliegenden. Und so endet meine bisher grösste Reise, bald werden wir wieder zurück in der Schweiz sein. Trotz der vielen grossartigen Eindrücken und Erlebnissen in den Staaten komme ich ohne weinendes Auge zurück, Heimat ist da, wo man sich zu Hause fühlt. Reisen sind grossartige Horizonterweiterungen, und schärfen ein jedes Mal das Bewusstsein für die schönen und angenehmen Seiten von da, wo man herkommt.

Ein Dank an alle, die hier auf unserem Road-Trip ein wenig dabei waren und den einen oder anderen Kommentar hinterlassen haben. Berichte aus Philadelphia und New York werden noch nachgeliefert.

Pascal und Nicole

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